Warum heißt dieses Nervensystem „autonom“ ?

Warum heißt dieses Nervensystem „autonom“ und wie kann ich es trotzdem beeinflussen?

Tja, ganz einfach gesagt: Dieses Nervensystem heißt autonom, weil es autonom, also selbsttätig agiert. Wir können – und müssen! – es nicht direkt beeinflussen.

Und das ist gut so!

Stell dir einmal vor, du müsstest ständig deinen Herzschlag, den Sauerstoffgehalt deines Blutes, deine Hormonzyklen, die Tätigkeit deines Immunsystems, deine Verdauung – und all die unzähligen anderen hochkomplexen, lebenswichtigen Prozesse in deinem Körper kontrollieren, regulieren, einstellen etc….

Puuh, ich kann dir sagen, ich wäre damit nicht nur total überfordert, sondern ich könnte mich um überhaupt nichts anderes kümmern! Es wäre mega-stressig und ich hätte keine Chance, auch nur die scheinbar kleinsten und einfachsten Dinge gut geregelt zu bekommen!

Das Autonome Nervensystem leistet dir unschätzbare Dienste, indem es rund um die Uhr in jedem Augenblick für dein Überleben sorgt – du bist sozusagen der lebendige Beweis dafür, dass es bis zu diesem Zeitpunkt, in dem du diese Zeilen liest, hocheffizient für dich gearbeitet hat.

Einmal tief durchatmen und danke an dein Autonomes Nervensystem sagen!

Wenn du sehr schlimme und bedrohliche Dinge erlebt hast, schaltet dein Autonomes Nervensystem in einen Überlebensmodus – Kampf, Flucht oder Erstarrung.

Und es kann sein, dass es aus diesen drei möglichen Überlebensmodi nicht mehr rausfindet. Oder es schaltet sich durch bestimmte Signale, die mit der bedrohlichen Situation nicht wirklich etwas zu tun haben, da hinein – um dich und dein Leben zu schützen! Nein, nicht um dich zu ärgern, dich zu beschämen oder dir das Leben schwer zu machen, sondern um dein Überleben zu sichern!

Mehr dazu in meinem nächsten Beitrag!

Das kann für dein weiteres Leben und Erleben fatale Folgen haben, auch wenn deine Umgebung in der Gegenwart genügend Sicherheit für dein Überleben bietet.

Dein Autonomes Nervensystem reguliert also deinen gesamten Organismus so, als wärest du permanent in Lebensgefahr! Und da es eben „autonom“ ist – ja, du merkst schon selbst, worauf das hinausläuft – agiert es nach seiner eigenen Einschätzung, der Neurozeption.

Mehr dazu in einem späteren Beitrag!

Gibt es also keinen Weg aus dieser Sackgasse?

Doch, gibt es!

In einer guten Traumatherapie eröffnen sich dir neue Wege des Erlebens. Erfahre dazu mehr auf meiner Webseite!

Du kannst auch durch einfache körperliche Übungen dein Autonomes Nervensystem dazu bringen, vom „Überlebensmodus“ in den „Lebensmodus“ umzuschalten.

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Profitiere von dieser einfachen Möglichkeit, dein Autonomes Nervensystem indirekt zu beeinflussen und es in die Lage zu versetzen, wieder Signale für Sicherheit und Verbundenheit wahrzunehmen!

Im nächsten Beitrag geht es um Signale, die dein Autonomes Nervensystem „triggern“ und wie du damit umgehen kannst.

Bleib dabei und werde ExpertIn/e für dein Leben und Erleben!

Ich freue mich, mit dir in Verbindung zu bleiben!

Bis bald!

Elisabeth

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Traumatherapie Praxis Speyer Elisabeth Schuster

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Elisabeth Schuster

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