Trigger – wie du trotz Triggern reguliert und orientiert bleibst

Traumatherapie Praxis Speyer
Elisabeth Schuster

Heilpraktikerin für Psychotherapie
Maximilianstraße 92
67346 Speyer

Hallo, schön dass du weiter dabei bist!

1.Was sind Trigger

Im letzten Beitrag habe ich dir erklärt,

was ein Trigger ist,

wie dein Erleben zustande kommt und

welche Haltung dir selbst und deinen Reaktionen gegenüber hilfreich und angemessen ist: Liebevolles, mitfühlendes Verständnis!

2. Wie ein Trigger entsteht

Heute gebe ich dir ein paar Werkzeuge an die Hand, die du in einer aktuellen Triggersituation anwenden kannst, um dich wieder in der Gegenwart orientieren zu können.

Es ist hilfreich, wenn du den Umgang mit diesen Werkzeugen in „neutralen“ Situationen übst und dabei auch herausfindest, welche dir besonders liegen.

Ein Triggererlebnis verknüpft einen Sinnesreiz direkt mit einer heftigen Reaktion deines Autonomen Nervensystems. Man nennt das „Neurozeption“ und ich erkläre in einem späteren Blogbetrag mehr dazu!

Dein Autonomes Nervensystem ist als guter Wachhund, der dich schon in großer Gefahr erlebt und möglicherweise daraus gerettet hat, ständig auf der Hut und checkt deine Umgebung nach möglichen Gefahren. Es interessiert sich nicht für Geschichten oder Argumente der Vernunft, besonders dann nicht, wenn es Anzeichen für existenzielle Gefahr wahrnimmt.

Für dich ist zunächst wichtig, dies zu wissen. So kannst du die Reaktion deines Organismus, die sich so heftig auf dein Empfinden auswirkt, einordnen.

3. Tools für deinen Umgang mit Triggern

Im nächsten Schritt kannst du deine Umgebung mit allen Sinnen abchecken: Du fokussierst dich auf Sinneseindrücke, die dir zugänglich sind und benennst sie – wenn du allein bist, gerne laut, ansonsten nur in deinem Kopf, z.B: hier ist ein roter Ball. Ich sitze auf einem Stuhl. Die Sitzfläche ist mit Stoff überzogen und weich, die Lehne ist aus Holz und fühlt sich hart an…..

Du kannst die Kontaktflächen deines Körpers mit dem Boden, z.B. deinen Füßen, bewusst wahrnehmen, den Kontakt zu der Sitzfläche eines Stuhls oder deiner Arme auf einem Tisch, auf den du dich gerade abstützt und diese Eindrücke benennen. Wenn du allein bist, kannst du das laut machen, im anderen Fall machst du es nur im Kopf.

Eine weitere Möglichkeit ist, Körperpartien zu kneten und zu massieren, z.B. deine Arme, entweder mit einer Hand oder mit einem Igelball. Wichtig ist, dass du eine starke Köperempfindung hervorvorrufst ohne dich selbst zu verletzen!

Wenn du in einen dissoziativen Zustand, also ein innerliches Wegtreten, gerätst, kann ein starker Duft, z.B. japanisches Teebaumöl, Menthol oder ähnliches hilfreich sein. Oder eine Kühlpad aus dem Eisfach auf der Stirn oder einer anderen Körperstelle.

Auch bewusstes, tiefes Atmen kann dich unterstützen.

Es geht darum, über starke körperliche Eindrücke zur Orientierung in der Gegenwart zurückzufinden! Über diese körperbezogene Orientierung kann sich dein Autonomes Nervensystem wieder beruhigen. So kann es davon überzeugt werden, dass gegenwärtig keine existenzielle  Gefahr droht.

Probiere aus, was für dich hilfreich ist – und vielleicht erfindest du deine eigenen Werkzeuge!

4. Ausblick Toleranzfenster

In meinem nächsten Beitrag erkläre ich dir, was es mit dem „Toleranzfenster“ auf sich hat und warum es für dein Erleben so wichtig ist.

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Bis bald!

Elisabeth

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