6. Was ist das „Toleranzfenster“ und was hat das mit meinem Erleben zu tun?

Vor einer Woche hatte ich ein Fortbildungsmodul zum Thema „Erregungskonturen“ – sehr spannend!

Erregungsverläufe

Wir erforschten unsere eigenen und fremden Erregungsverläufe und brachten diese zum Ausdruck – über gemalte Kurven oder den hörbar gemachten Atem mittels einer kleinen Mundharmonika. Besonders interessante Punkte in den Kurven waren für mich dort, wo es kurz vor einem Ausschlag nach oben – in eine besonders hohe Erregung – oder nach unten – in eine Zone der Untererregung ging. Dabei war die Art der Erregung erst einmal völlig nebensächlich – ob es sich um Freude oder Wut, um Entspannung oder Traurigkeit handelte.

Ich hatte über das ganze Blatt einen grünen Balken gemalt mit zwei Begrenzungen nach oben und nach unten. Dies Begrenzungen markierten für mich den Bereich, in dem die Erregungskurve einfach Lebendigkeit und Lebensfluss bedeutete, ein Auf und Ab von Erregung und Entspannung im optisch auch so von mir dargestellten „grünen Bereich“.

Das Toleranzfenster

Dieser Bereich entspricht dem sog. „Toleranzfenster“, ein Fachausdruck aus der Neurobiologie. Das Toleranzfenster kann unterschiedlich groß sein – je größer es ist, desto mehr Möglichkeiten des sicheren Erlebens und der Lebensgestaltung stehen uns offen. Traumafolgen verkleinern das Toleranzfenster oft drastisch, oder, wie im Fall von Entwicklungstraumata, kann es sich gar nicht erst entfalten.

Mein Logo stellt ein solches Toleranzfenster mit einer „idealen“ Erregungskurve in stilisierter Form dar.

Über- und Untererregung

Verließ die Kurve diesen grünen Bereich in die eine oder andere Richtung entweder in extremer Form oder für sehr lange Zeit (dargestellt durch die horizontale Achse), dann war das für mich ein Anlass, näher hinzuschauen:

Veränderungsmöglichkeiten

Was war kurz vor dem Ausschlag der Kurve oder vor dem Verlassen des grünen Bereichs?

Wie hätte der Ausschlag verhindert werden können?

Was war am Scheitelpunkt der Kurve?

Was hilft an dieser Stelle?

Was war der Anlass für ein Absinken der Kurve in den Bereich der Untererregung?

Was könnte helfen, bei einem langen Verharren in diesem Bereich, wieder in den „grünen Bereich“ zu gelangen?

Inspiration

Vielleicht hast du Lust bekommen, für dich selbst einmal so eine Erregungskurve für einen Tag, eine Woche oder auch nur für ein bestimmtes Ereignis zu malen und dir diese oder ähnliche Fragen zu stellen. Lass dich überraschen!

Erfahre mehr über dein Autonomes Nervensystem auf meiner Webseite: www.traumatherapie-speyer.de und werde ExpertIn/e für dein Erleben!

Alles Liebe

Elisabeth

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Traumatherapie Praxis Speyer Elisabeth Schuster

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